Durch die preisliche Entwicklung des Rohstoffes Kupfer und dem hieraus resultierendem wachsenden Interesse der Kunden an Aluminium/Kupfer-Absorbern hat sich die ForSun Solartechnik das Ziel gesetzt, im Hinblick auf die besonderen Bedingungen dieser Materialpaarung, ein hierfür optimiertes Fügeverfahren zu entwickeln.
Den bei dieser Metallpaarung zu berücksichtigenden Anforderungen hinsichtlich des auftretenden Bi-Metalleffektes und der hieraus resultierenden Belastung der Verbindung wurde somit bei der Entwicklung besondere Aufmerksamkeit geschenkt.
Es galt, ein Fügesystem zu entwickeln, das über das zuverlässige und dauerhafte Verbinden der Materialien hinaus einen möglichst hohen thermischen Wirkungsgrad sowie eine anspruchsvolle optische Anmutung gewährleistet. Ebenfalls sollte hierbei ein System entstehen, das eine möglichst schnelle Produktion mit einem maximal effizienten Energieeinsatz verbindet, um eine umweltfreundliche Absorberproduktion mit großer Kapazität zu ermöglichen.
Um dieser Vielzahl von Anforderungen mit einem entsprechenden Entwicklungspotential entgegentreten zu können, kam es noch im frühen Projektstadium zu einer Zusammenarbeit mit einem innovativen Spezialisten im Bereich der Fügetechnik, der Dr. Lappe & Niemeier Profiltechnik. Die hier entstandene Entwicklungspartnerschaft erarbeitete nun eine entsprechende Schweißtechnik, die in der Lage ist, alle gestellten Bedingungen zu erfüllen.

Die erfolgreiche Grundlagenentwicklung mündete in eine Patentanmeldung für das nun zur Verfügung stehende CSW-Verfahren (Continuous Step Welding) und der Umsetzung erster Kleinserien.
Dieses Verfahren zeichnet sich durch folgende Vorteile gegenüber herkömmlicher Verbindungstechnik für Aluminium/Kupfer-Absorber aus:
  • Der Wechsel aus geschweißten und gewölbten ungeschweißten Bereichen sorgt für vorgeformte Ausdehnungsbereiche im Aluminiumblech und entlastet somit die Schweißnähte in Längsrichtung.
  • Die vertieft liegenden Schweißnäpfe bilden mit Ihren vom gefügten Bereich aufsteigenden Wandungen eine Ausdehnungsmöglichkeit für das Aluminiumblech in Querrichtung zur Schweißnaht.
  • Die kontinuierlich durchlaufenden Schweißnäpfe sorgen für eine kräftige Strukturierung des Fluid führenden Rohres. Die hierbei entstehende turbulente Strömung erhöht die Energieaufnahmefähigkeit des Mediums und somit die Leistungsfähigkeit des gesamten Absorbers.
  • Der geschweißte Bereich zwischen Aluminiumblech und Rohr verfügt über eine größere Verbindungsfläche als die punktförmige Verschweißung der herkömmlichen Technik. Die Wärmeleitung vom Blech zum Rohr wird somit verbessert.
  • Es kann Aluminiumblech in der Stärke ab 0,3mm verarbeitet werden.
  • Das CSW-Verfahren ist das energetisch günstigste Absorber-Schweißverfahren am Markt.
  • Die Oberfläche des Absorbers verbleibt auf Grund fehlender Wärmeeinwirkung eben und ohne Beulen.
  • Durch parallel laufende Schweißstationen für sämtliche im Absorber befindlichen Rohre reduziert sich die benötigte Schweißzeit pro Absorber erheblich.
Ab Dezember 2008 sind die ersten CSW-Absorber für interessierte Kunden lieferbar.

Ab 1/2017 steht die CSW- Technik auch für die Serienfertigung von Absorber- Finnen zur Verfügung. Hier kommen die Vorteile der turbulenten Strömung besonders zum Tragen.

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